MARZY - Studie
Machbarkeitsstudie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms

Die MARZY-Studie

Das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner) des Universitätsklinikums Mainz führt gemeinsam mit den niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzten in der Stadt Mainz und im Kreis Mainz-Bingen eine von der Deutschen Krebshilfe geförderte, unabhängige wissenschaftliche Studie durch (Studienleiterin: Prof. Dr. Stefanie Klug). Die MARZY-Studie ist eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Die Ziele der MARZY-Studie finden sie hier.

Es handelt sich um eine bevölkerungsbezogene Studie. Das heißt, Frauen werden zufällig über die Einwohnermeldeämter der Studienregion ausgewählt und angeschrieben. Eine Übersicht über den genauen Ablauf der MARZY-Studie finden Sie hier.

Eine Gruppe von Frauen (Interventionsgruppe) wurde in den Jahren 2005 bis 2007 durch das MARZY-Team zur Krebsvorsorge eingeladen (Basisuntersuchung). Es bestand hier die Möglichkeit, zusätzlich einen Studienabstrich abnehmen zu lassen. Mit dem Studienabstrich wurde eine Dünnschichtzytologie und ein HPV-Nachweis durchgeführt. Die Frauen, die bei ihrem behandelnden Frauenarzt einen Studienabstrich erhalten haben, werden im Jahr 2008 im Rahmen der Nachfolgeuntersuchung (Follow-up) der MARZY-Studie zu einem zweiten Studienabstrich schriftlich eingeladen.

Eine weitere Gruppe von Frauen (Vergleichsgruppe) wird im Jahr 2008 durch das MARZY-Team angeschrieben und gebeten, zu Hause einen Fragebogen zur Krebsvorsorge auszufüllen. Bei der Vergleichsgruppe ist kein Studienabstrich vorgesehen (Modul 3).

 
 

Gefördert durch die deutsche Krebshilfe

   
WWW - Redaktion: Werner Burk - letzte Änderung am 12. August 2010

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